Zadient MIG Fonds 16
Portfolionews

MIG Fonds 16 investiert in Zadient


Zadients (MIG Fonds 4, 6 und 16) Geschäftsmodell besteht darin, Siliziumkarbid zukünftig in sehr hoher Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Siliziumkarbid ist Basismaterial für Leistungshalbleiter, einem stark wachsenden Markt.

Beitrag von Dr. Sören Hein

Partner der MIG AG

Die MIG Fonds 4, 6 und 16 beginnen das Jahr mit einer weiteren Beteiligung. Das neue Portfoliounternehmen Zadient Technologies ist der erste französische Partner in der langen Geschichte der MIG Fonds.

 

Zadient ist ein sehr junges Unternehmen. Es wurde erst im Sommer letzten Jahres von einem erfahrenen Gründerteam aus der Taufe gehoben. Das Hauptquartier befindet sich in Chambéry, einer Stadt in der Region Auvergne-Rhône-Alpes in der Nähe des Dreiländerecks Frankreich/Schweiz/Italien.

 

Das Unternehmen befindet sich in der ersten Finanzierungsrunde. In dieser sogenannten Seed-Runde konnte Zadient insgesamt 2,5 Millionen Euro einsammeln. Sie wird von den MIG Fonds mit 1,5 Millionen Euro angeführt. Davon entfallen auf den MIG Fonds 4 0,375 Millionen Euro, auf den MIG Fonds 6 ebenfalls 0,375 Millionen Euro und auf den MIG Fonds 16 0,75 Millionen Euro. Vestel Ventures, die Beteiligungsgesellschaft des führenden türkischen Consumer-Electronics-Herstellers Vestel, sowie ein Business Angel beteiligen sich ebenfalls.

 

Überzeugendes Geschäftsmodell

 

Die erste Finanzierungsrunde, mit der in diesem Fall die Ausentwicklung der Technologie und der Markteintritt finanziert werden sollen, ist bekanntlich die schwierigste. Die MIG Fonds sind jedoch von der innovativen Disruptionskraft, die in der Grundidee steckt, überzeugt. Nicht nur aufgrund der guten Erfahrungen, die die MIG Fonds mit der erfolgreichen Investition in das ehemalige MIG-Beteiligungsunternehmen Siltectra gemacht haben, das im gleichen Markt tätig ist.

 

Fundament des innovativen Geschäftsmodells ist die Herstellung von Siliziumkarbid als Basismaterial für Leistungshalbleiter, die unter anderem im stark wachsenden Markt der Elektrofahrzeuge eingesetzt werden. Zadient setzt allerdings früher als Siltectra an. Wo Siltectra Scheiben (Wafers) von einem Boule (kristalliner Zylinder) abspaltet, stellt Zadient das Siliziumkarbidmaterial und die Boules her.

 

„Wir freuen uns, bereits das zweite Erfolg versprechende Unternehmen im spannenden Siliziumkarbid-Markt finanzieren sowie die Synergien und das Netzwerk aus der Siltectra-Beteiligung nutzen zu können.“

 

Passenderweise gibt es eine weitere Parallele zwischen den beiden Unternehmen. Auf Vermittlung der MIG Fonds ist Dr. Jan Richter, ehemaliger CTO von Siltectra, auch bei Zadient Mitgründer. Mit dieser zusätzlichen Expertise sieht Zadient die Chance, besseres Material zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Die Schwierigkeit besteht darin, das Material extrem defektarm und dennoch kosteneffizient herzustellen. Das recht teure Siliziumkarbid ist im Übrigen in kristalliner Form ähnlich hart wie Diamant.

 

Zadient weiterer Baustein für den MIG Fonds 16

 

„Wir freuen uns, bereits das zweite Erfolg versprechende Unternehmen im spannenden Siliziumkarbid-Markt finanzieren sowie die Synergien und das Netzwerk aus der Siltectra-Beteiligung nutzen zu können“, so Dr. Sören Hein, Partner der MIG Verwaltungs AG. Besonders erfreulich ist, dass der neue MIG Fonds 16 mit Zadient ein weiteres in einem Wachstumsmarkt befindliches junges, innovatives Unternehmen mit einem deutlichen Alleinstellungsmerkmal gewinnen konnte. Mit steigender Investitionskraft wird es nicht die letzte Investition des Fonds gewesen sein.

8. Februar 2021 | Foto: unsplash

WEITERE THEMEN FÜR SIE