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Weitere MIG Fonds Beteiligung plant Börsengang


immatics, eine MIG Fonds 11 & 13 Beteiligung, strebt den Gang an die US-Technologiebörse Nasdaq an. Nachfolgend ein Kommentar von Michael Motschmann, General Partner der MIG AG.

Und wieder strebt ein Portfoliounternehmen der MIG Fonds an den Kapitalmarkt. immatics aus Tübingen, in der Krebsimmuntherapie seit Jahren mit vielversprechenden Ansätzen tätig, gab diese Woche bekannt, im zweiten Quartal an die US-Technologiebörse Nasdaq gehen zu wollen.

 

 

Der Schritt ist richtig, das Unternehmen ist reif für einen IPO,

auch wenn die Börsen derzeit angesichts der Corona-Krise verrücktspielen. Um die Risiken eines Börsengangs zu beschränken, will sich immatics schon vor dem Schritt an die Nasdaq mit ausreichend Kapital versorgen. Dazu fusioniert unser Portfoliounternehmen bereits jetzt mit ARYA, das bereits öffentlich gelistet ist. In dieses „neue immatics“ bringen die Tübinger ihre Programme ein, ARYA bis zu 145 Millionen US-Dollar. Hinzu werden Kapitalspritzen von Biotech- und Bestandsinvestoren in Höhe von 104 Millionen US Dollar kommen, bevor dann der Weg auf das Parkett im Sommer erfolgen wird. Die Risiken sind mit diesem Vorgehen begrenzt.

Dass immatics bei seiner Entwicklung von Krebsimmuntherapien vielversprechende Ansätze verfolgt, hat die Firma schon seit langem bewiesen.

Mit Amgen, Genmab, Celgene und kürzlich GlaxoSmithKline hat das Who is Who der Pharmabranche bereits über 200 Millionen US Dollar in das Start-up mit deutschen Wurzeln investiert,

die MIG Fonds haben bereits 2010 das Potenzial der immatics erkannt und sind mit den Fonds 11 und 13 eingestiegen.

immatics verfolgt ähnliche Ansätze in der hochinnovativen Krebsimmuntherapie wie unser Beteiligungsunternehmen BioNTech, das derzeit in einem anderen Indikationsfeld für Schlagzeilen sorgt. BioNTech ist zusammen mit Fosun (in China) und Pfizer (Rest der Welt) an vorderster Front dabei, einen Impfstoff gegen den SARS-CoV-2 Erreger zu entwickeln. Die sprunghafte Entwicklung des Börsenkurses der Aktie von BioNTech in den vergangenen Tagen belegt, dass der Kapitalmarkt dem Team um Prof. Dr. Ugur Sahin einiges zutraut. Ob immatics dabei ist, ein zweites BioNTech zu werden, lässt sich noch nicht sagen. Aber der Schritt an die Börse ist der strategisch logische.

Für immatics bedeutet er eine viel größere Sichtbarkeit als zuvor, Zugang zu den Finanzmitteln US-amerikanischer und internationaler Investoren und eine echte Marktbewertung, also ein wichtiger Zwischenerfolg.

Für die MIG Fonds bedeutet der bevorstehende Börsengang ein Instrument in Richtung Exit: Nach einer üblichen Sperrfrist werden unsere Aktien frei handelbar sein. Das wird uns die Flexibilität verschaffen, wenn sich die Gelegenheit bieten sollte, unsere Anteile im Interesse unserer Investoren zu verkaufen. Bis dahin heißt es: Daumen drücken für die nächste deutsche Hoffnung!

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