Unternehmensportraits

MIG Fonds Beteiligung Temedica arbeitet mit modernster Künstlicher Intelligenz


Temedica (MIG Fonds 16 Beteiligungsunternehmen) entwickelt digitale Medizinprodukte, die sich an Patienten zu Begleitung entlang ihres Heilungsverlaufs und zur Sicherstellung einer nachhaltigen medizinischen Versorgung richten.

Artikel von Gloria Seibert, Mitgründerin und Geschäftsführerin der Temedica GmbH.

Wenn wir dem ersten halben Jahr der Corona-Pandemie überhaupt etwas Positives abgewinnen können, dann wohl den Digitalisierungs-Push im Healthcare-Bereich. Ob Corona-App oder Telemedizin – Themen, die üblicherweise jahrelang zerredet worden wären, wurden plötzlich in Rekordzeit umgesetzt. Aber weiterhin bleibt viel Potenzial für digitale Transformation im Gesundheitsbereich, beispielsweise bei Datenaustausch oder Dokumentationssystemen.

 

Temedica, ein Start-up aus dem Portfolio der MIG Fonds, setzt auf Digitalisierung, um schnell und direkt neue Erkenntnisse zu Krankheiten zu gewinnen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern entwickelt Temedica digitale Gesundheitsbegleiter für eine breite Palette verschiedener Indikationen. Diese Apps haben immer den Patienten im Fokus. Sie liefern relevante medizinische Daten, die das Startup anonymisiert mit Drittdaten aus unterschiedlichen Quellen in einer Research Plattform anreichert. Dabei kommt modernste Künstliche Intelligenz zum Einsatz, um diese Drittdaten – beispielsweise Ergebnisse klinischer Studien – zu strukturieren und zu analysieren. Auf diese Weise generiert Temedica einzigartige Insights, die wiederum neue relevante medizinische Erkenntnisse liefern. Diese Insights werden zurück in die Apps gespielt. Damit haben letztlich die Patienten einen maximalen, auf ihre Person zugeschnittenen, Nutzen aus ihrer App.

 

» Zusammen mit den Ergebnissen aus wissenschaftlichen Studien
entsteht so ein neuer Wissensstand, der ganz besonders den Patienten zugutekommt. «

 

Temedica bietet aktuell digitale Begleiter unter anderem für Beckenbodentraining („pelvina“), Gewichtsreduktion („Waya“) oder individuelle Therapiepläne, die Ärzte und Therapeuten ihren Rückenschmerz-Patienten per App erstellen und so auch den Genesungsfortschritt überwachen („Mineo“). In der Entwicklung befinden sich digitale Gesundheitsbegleiter für chronische Erkrankungen z. B. in den Bereichen Neurologie, Dermatologie oder Rheumatologie. Die digitalen Begleiter sind inzwischen soweit, dass sie direkt mit den Patienten interagieren. Sie können deren Zustand überwachen und daraus Kausalzusammenhänge ableiten. Temedica nutzt diese Informationen einer gesamten Patientenpopulation, um neue Erkenntnisse über die Erkrankung selbst zu gewinnen. Zusammen mit den Ergebnissen aus wissenschaftlichen Studien entsteht so ein neuer Wissensstand, der ganz besonders den Patienten zugutekommt. Dabei arbeitet Temedica mit der medizinischen Forschung zusammen.

» Wir sehen vielversprechende
Perspektiven für Temedica, zu einem führenden Anbieter für modernsten, KI-gestützten Research im Gesundheitssektor zu werden. «

Dazu baut Temedica sein Team kontinuierlich aus und setzt insbesondere auf Experten aus den Bereichen Data Analytics und Data Engineering und natürlich der Medizin. Gerade in Zeiten von Corona sieht man wie wichtig es ist, im direkten Dialog mit dem Patienten zu sein, deren Sorgen und Ängste ernst zu nehmen und digitale Lösungen auf wissenschaftlichem Fundament aufzubauen. Wir sehen vielversprechende Perspektiven für Temedica, zu einem führenden Anbieter für modernsten, KI-gestützten Research im Gesundheitssektor zu werden.

 

Artikel vom 24. August 2020 | Foto: Temedica

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